Online Umsätze in Holland um 29% höher im März.

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Der Online B2C Umsatz mit Waren hat in den Niederlanden im vergangenen März um insgesamt +28,8% zugelegt, im Vergleich zum Vorjahr. Multi-Channel-Einzelhändler steigerten ihren E-Commerce-Umsatz um + 35,4%, der Umsatz der reinen Online-Playern (nur Webverkäufe) ging um + 24,4% hoch. Der gesamte Einzelhandelsumsatz (on- und offline) war im März 2020 um + 3,5% höher als im Vorjahr. Dies wurde neulich vom niederländischen nationalen Statistikamt (CBS) gemeldet.

Die Auswirkungen des Coronavirus spiegeln sich deutlich in den Webverkäufen in den Niederlanden wider. Seit der Einführung der Berichterstattung über Internetverkäufe durch das Statistikamt im Januar 2014 gab es nie ein höheres monatliches Wachstum als im März 2020. Der ‘Lockdown’ hat die Verbraucher eindeutig stimuliert, sofort auf den Online-Kanal umzusteigen. Dies erklärt, warum sich der Anstieg der Online-Verkäufe von Multi-Channel-Einzelhändlern im März 2020 verdoppelte (+ 35,4%), im Vergleich zum Februar, als + 18,1% höhere Verkäufe als im Vorjahr gemeldet wurden. Der Online-Einkauf von Lebensmitteln wird als einer der Haupttreiber dieser Entwicklung gesehen, obwohl Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte aufgrund der Corona-Krise nie geschlossen wurden. Viele andere Einzelhandelsgeschäfte haben (freiwillig) im März geschlossen und ihre Kunden so gezwungen, online zu gehen. Gegen Ende April haben viele Geschäfte wiedereröffnet, daher wird es interessant sein zu sehen, ob und wie sich das Verbraucherverhalten demnächst ändern wird.

Auch Pureplayer verzeichneten im März ein weiteres verstärktes Wachstum von +24,4% im Vergleich zum Februar, wo die Verkäufe auch um satte + 16,8% höher waren als im Vorjahr. Der Markteintritt von Amazon in den Niederlanden am 10. März 2020 könnte diese weitere Wachstumsbeschleunigung beeinflusst haben.

Um die Auswirkungen von COVID-19 auf den gesamten Einzelhandelsmarkt (einschließlich Online) aufzuzeigen, können die Entwicklungen im Februar (Pre-Corona) zum März (Beginn der Corona-Krise) verglichen werden (siehe obenstehende Grafik).

Während der gesamte Einzelhandelsmarkt (einschließlich Online-Verkäufe) im März 2020 um + 3,5% zugelegt hat, gab es klare Unterschiede zwischen den wesentlichen Produktsegmenten.

Zunächst zeigt die Grafik, dass der Gesamtmarkt für Lebensmittel im März um + 12,2% gewachsen ist, ein enormer Anstieg gegenüber Februar, als der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um + 3,8% stieg. Gleichzeitig ging der Non-Food-Einzelhandel im März um -8,0% zurück, während der Umsatz im Februar um + 5,1% höher war als im Februar 2019.

Auf dem Lebensmittelmarkt haben Konsumenten angefangen in den Supermärkten massiv zu hamstern, was zu einem Umsatzplus von 13,1% führte. Die Tatsache, dass alle Bars und Restaurants in den Niederlanden seit dem 15. März geschlossen waren, hat diesen Trend wahrscheinlich unterstützt, da der Eigenverbrauch von Speisen und Getränken gestiegen sein wird.

Im Non-Food-Einzelhandel brachen die Verkäufe von Bekleidung (-41%) und Schuhen (-40%) im März ein, während die Verkäufe von Unterhaltungselektronik/weißer Ware um + 17% anstiegen, teilweise weil Beschäftigte von Zuhause arbeiten mussten. Die Verkäufe im Segment Heimwerken/Küchen/Fußböden waren ebenfalls viel höher (+23%), wahrscheinlich weil die Menschen aufgrund des ‘Lockdowns’ plötzlich die Zeit hatten, ihre Häuser zu verbessern.

Darüber hinaus stieg der Umsatz in Drogerien (auch Verkauf von Selbstmedikamenten in Holland) aus offensichtlichen (hygienischen) Gründen (+ 15%).

Nach Ansicht mehrerer Experten ist es wahrscheinlich, dass sich die Verlagerung zum Online-Shopping in Holland langfristig fortsetzen wird und dem Online-Shopping einen neuen Impuls gibt. Immer mehr Verbraucher haben den Komfort und die Leichtigkeit des Online-Kaufs von Produkten erlebt, auch in Produktkategorien, mit denen sie bisher nicht vertraut waren, wie Lebensmittel. Darüber hinaus bietet Online-Shopping Sicherheit für Verbraucher und Mitarbeiter, was heute ein wichtiges Element der Customer Journey ist. Dies könnte auch in der Zeit nach Corona ein wichtiger Faktor sein.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Ed Hensen: Mail: hensen@ecommerceinholland.com; Tel: +31 6 22 55 55 46

Online sales in Holland up 29% in March.

In March 2020, total online product sales in the Netherlands went up +28.8%, compared to March 2019. Multi channel retailers increased their e-commerce sales by +35.4%, sales from online pure players (web only) were +24.4% higher. Total retail sales (on- and offline) were +3.5% higher in March 2020, compared to last year. This was reported recently by the Dutch National Statistics Office (CBS).

The impact of the coronavirus is clearly reflected in the web sales in the Netherlands. Since the reporting of internet sales was introduced by the Statistics Office in January 2014, there has never been a higher monthly growth than in March 2020. Clearly, the lockdown has forced consumers to switch immediately to the online channel. This explaines why the increase in online sales by multi-channel retailers doubled in March 2020 (+35.4%), compared to February, when +18.1% higher sales were reported compared to last year. Online shopping for groceries is seen as one of the main drivers of this development, although supermarkets and grocery stores were never closed because of the Corona crisis. Many other retail stores have (voluntarily) closed down in March, forcing their customers to go online. By the end of April many stores have re-opened, so it will be interesting to see if and how consumer behaviour will change as a result of this.

Online pure players reported substantial increases in sales as well in March (+24.4%), where February sales were +16.8% higher than last year. Amazon’s market entry in the Netherlands on 10 March 2020 might have impacted this further growth acceleration.

In order to show the impact of COVID-19 on the total retail market (online included), developments in February (pre-corona) and March (start of corona) can be compared.

Looking at the main segments in the total retail market (online sales included), that grew by 3.5% in March, there are clear distinctions between (very) successful and (very) unsuccessful segments.

While the total retail market (online sales included) grew by +3.5% in March 2020, there were clear distinctions between between the main product segments.

First of all, the chart shows that the total market for food grew by +12.2% in March, a huge increase compared to February, when sales went up +3.8%, compared to last year. At the same time, non-food retail went down -8.0% in March, while sales in February still were +5.1% higher than in February 2019. 

In the food market, people started hamstering massively at the supermarkets, leading to +13.1% higher sales there. The fact that all bars and restaurants in the Netherlands were closed since March 15 probably supported this trend, as home consumption of food and drinks will have gone up.

In the non-food retail market, sales in clothing (-41%) and shoes (-40%) collapsed in March, while sales in consumer electronics/white goods (+17%) went up, partly on account of people working from home. Sales in DIY/kitchens/floors (+23%) were much higher, probably because people suddenly had the time to improve their homes, due to the lock down.

Furthermore, sales in drugstores (also selling self medication in Holland) went up for obvious (hygienic) reasons (+15%).

According to several experts, it seems likely that the shift towards online shopping in Holland will be continued in the long run and will give a new impulse to online shopping. More consumers have experienced the comfort and ease of buying products online, also in product categories they weren’t acquainted with until now, like food. Besides that, online shopping offers safety for consumers and employees, which is now an important element in the customer journey. This could continue to be  an important factor in the post-corona era.

 Please contact Ed Hensen for more information: mail hensen@ecommerceinholland.com, mobile: +31 6 22 55 55 46


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